H.-P. Ambros
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Architekt AKRP Dipl.Ingenieur Dipl. Wirt.-Inf. KfW-Sachverst.
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« am: 09. April 2010, 17:04:22 » |
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Geschichtlicher HintergrundNeben der Jagd war in fernerer Vergangenheit das Sammeln essbarer Pflanzen zum Überleben der Menschen notwendig. Die Weitergabe des Wissens um essbare Pflanzen war daher unabdingbarer Bestandteil des menschlichen Lebens. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war das Sammeln essbarer Pflanzen fester Bestandteil der Nahrungsversorgung. Man kannte so genannte Allmenden, aus denen später das Wort 'Gemeinde' hervorging. Dies waren öffentliche Flächen wie Anger, Obstanlagen und Alleen, Böschungen oder Wälder, die zum Abernten für die Allgemeinheit freigegeben waren. Bestimmte Wuchsorte in der Landschaft wurden wie Gärten genutzt. Man begünstigte wild wachsende Nahrungspflanzen wie den Waldgeißbart, indem man die Fläche von konkurrierenden Pflanzen frei hielt und so eine arbeitsarme, rentable Erntewirtschaft erreichte. In der Nachkriegszeit mit dem aufkommenden Wirtschaftswunder und der Industrialisierung der Landwirtschaft ging diese Art der Versorgung in den westlichen Ländern nahezu vollständig verloren, da die Massenproduktion sich nur auf die ertragreichsten Pflanzen beschränkte. Dabei gibt es gute Gründe für die Anpflanzung vieler Zierpflanzen auch zu Speisezwecken: * Erweiterung des Nahrungsangebotes * Ausbau der Eigenversorgung * Angebot kulinarischer Besonderheiten * Nutzung der Heilwirkung vieler Pflanzen und deren Inhaltstoffe * Beitrag zum Artenschutz von Wildpflanzen * zusätzliche Möglichkeit der Gartengestaltung Die Grundidee des GartensHeute steht für dieses Thema die Betrachtung des Gartens als ganzheitliche Sinneserfahrung im Vordergrund. Waren im 16. Jahrhundert Gärten nur als Nutzgärten bekannt, so wechselte später häufig die Dominanz von Zierwert oder Nutzwert. Durch das Wissen um Essbares aus dem Bereich von Zier- und Wildpflanzen können Nutz- und Zierwert miteinander verbunden werden. Dekorative Nutzpflanzen sind als Mischpflanzung in den Garten integrierbar, zum Beispiel in Kombination mit Stauden und Sommerblumen. Das kann so weit führen, dass auf einen gesonderten Nutzgarten verzichtet werden kann. Die Pflanze wird hier nicht auf eine einzige Nutzung reduziert. Sie ist in vielfacher Hinsicht wertvoll, kann sowohl ästhetisch und sinnlich wirksam (Duft, Farbe, Form, Oberfläche, Geschmack), nahrhaft, ökologisch wertvoll oder auch heilend sein. Alle diese Werte einer Pflanze sollen im 'Essbaren Garten' erfahrbar werden. Damit bietet sich ein Ansatz für eine alternative Gartenform (besonders für den Haus- und Kleingarten), aber auch eine Quelle für ein neues/altes Verständnis von Natur und Landschaft, das in weiteren Gebieten der Garten- und Landschaftsplanung einfließen kann. Essbare Pflanzen sind auch ein interessantes Thema für Schulgärten, Kindergärten, Gartenschauen und Therapiegärten. Zum Gebrauch der PflanzenVoraussetzung für die Nutzung essbarer Pflanzen ist eine intensive Beschäftigung damit. Man sollte nicht einfach drauflos essen! Wie bei den bekannten Kulturpflanzen (z.B. Bohne, Kartoffel) gibt es auch hier solche, die erst durch Garen genießbar werden. Durch Lektüre entsprechender Informationen werden die Zubereitungsarten geläufig, dann kann man auch selbst experimentieren. Wenn man sich für die Anlage eines 'Essbaren Gartens' entscheidet, verzichtet man auf einen Teil anspruchsvoller und dekorativer Zierpflanzen, da sie giftig sind (Beispiel: Seidelbast, Rhododendron, Rittersporn, Eisenhut, Maiglöckchen). Der Nutzer muss sich über seine Prioritäten im klaren sein. Es bietet sich die Möglichkeit, ähnlich wie bei Giftpflanzendemonstrationen, einen abgetrennten Bereich mit giftigen Prachtstauden zu schaffen. Hier ist besondere Vorsicht im Umgang mit Kindern geboten. | | | | Gehölze | | | | | | | Deutscher Name | Botanischer Name | Information | | Apfelbeere | Aronia melanocarpa | Früchte; für Marmelade, Gelee, Säfte, Likör, Dessertwein, kandiert; hohes Färbevermögen für Nahrungsmittelindustrie genutzt, hoher Vitamingehalt, antibakterielle Wirkung | | Berberitze | Berberis vulgaris | Früchte (entsaftete Beeren ohne Kerne); Mus, Marmelade, Gelee, Saft, Limonade; säuerlicher Geschmack mit süßen Früchten mischen, nach Frost weniger Säure | | Echte Quitte | Cydonia oblonga | Früchte; Most, Gelee, Marmelade, kandiert; viele Sorten; Geschmack fruchtig-süß | | Felsenbirne | Amelanchier lamarckii | Früchte; frisch, zu Marmelade, Mischsäften, Gelee; Vogelschutzgehölz, beliebter Zierstrauch | | Fuchsie | Fuchsia magellanica ‘Gracilis’ | Blüten, Früchte; Blüten kandiert, im Salat, Fruchtsalat, Früchte zu Marmelade; Zierstaude, Eigengeschmack mäßig, mehr als Dekoration | | Goldjohannisbeere | Ribes aureuum | Frucht; als Obst, als Marmelade, Wein, Likör, Saft, Süßwaren; Geschmack Herb-säu erlich | | Katzenminze | Nepeta x faassenii | Blüten, Blätter; zu Fisch- u. Fleischgerichten als Gewürz; Staude, Geschmack minzig-würzig, variabel je nach Art, intensiv | | Kornelkirsche | Cornus mas | Früchte (Fruchtfleisch); roh als Obst, Marmelade, getrocknet als Tee; beliebtes Ziergehölz im Garten- und Landschaftsbau | | Lavendel | Lavandula angustifolia | Blüten, Blätter; Lavendelzucker zu Süßspeisen, Gebäck, Gegrilltes mit Lavendelöl bestreichen, Blätter als Gewürz zu Fleisch und Fisch; Gehölz, starker Duft, in Duftkissen, Badezusatz, gegen Motten Tulpen-Magnolie Magnolia x soulangiana Blütenblätter; in Teig gebacken als Süßspeise; Geschmack angenehm aromatisch, beliebtes Ziergehölz unserer Gärten | | Mahonie | Mahonia aquifolium | Beeren; Wein, Branntwein, Kompott, Gelee, Marmelade, Zitronenersatz; viel verwendeter Zierstrauch | | Mispel | Mespilus germanica | Früchte; als Obst, vorwiegend verarbeitet zu Wein, Saft, Likör, Gelee, Marmelade; schon im Altertum bekanntes Fruchtgehölz, Bedeutung bis im Mittelalter | | Rose | Rosa species | Blütenblätter; Marmelade, Essig, Sirup, Gelee, Butter, kandiert, Parfüm, in der Medizin; Gehölz, guter Duft – guter Geschmack, zahlreiche Varianten | | Sandbirke | Betula pendula | Junge Blätter, Saft; frische Blätter zu Salat, Saft zu Essig und Wein; die Saftentnahme ist nur bei älteren Bäumen ratsam, schädigt junge Bäume | | Scheinquitte | Choenomeles japonica | Früchte; Most, Gelee, Marmelade, kandiert; viele Sorten | | Schwarze Maulbeere | Morus nigra | Frucht; roh, zu Gelee, Marmelade, Kompott, Saft, Kuchen, getrocknet als Tee; Geschmack saftig, süß-säuerlich; alte Kulturpflanze | | Stachelbeere | Ribes uva-crispa | Früchte; als Obst, verarbeitet zu Saft, Marmelade, kandiert; traditioneller Bauerngartenstrauch oder Hochstamm | | Vogelbeere | Sorbus aucuparia | Früchte; zu Mischmarm elade, Mischsäften, alkoholische Getränke; Vogelschutzgehölz, auch Edelsorten erhältlich | | | | | Stauden | | | | | | | Deutscher Name | Botanischer Name | Information | | Alant | Inula helenium | Wurzel; frisch oder getrocknet verarbeitet zu Gemüse, kandiert, getrocknet als Gewürz, für alkohol. Getränke, Geschmack scharf-bitter; traditionelle Bauerngartenpflanze, Zierstaude | | Anis - Ysop | Agastache foeniculum | Blüten, junge Blätter; zu Obstsalat, Früchtebecher, ( auchA. rugosce, A. Zwiebel -, Karotten- u. Kürbisgerichten, Salat; andere mexicana) Agastache -Arten ebenfalls | | Bach-Nelkenwurz | Geum rivale | Junge Blätter; frisch als Salat, gekocht als Gemüse, Wurzel getrocknet als Gewürz; in Bayern als ‚Blutströpfchen‘ bekannt | | Beinwell | Symphitum officinale | Junge Blätter, Stängel; Blätter frisch zu Salat, zu Gemüse, frittiert, Stängel zu Gemüse, wie Spinat; hilft bei Geschwüren an Beinen, äußerliche Anwendung | | Dolden-Glockenblume | Campanula lactiflora | Junge Blätter, Wurzeln; Blätter zu Salat, Gemüse, Wurzel gekocht zu Salat; auch andere Arten geeignet | | Frauenmantel | Alchemilla mollis | Blätter; zu Suppen, Salat, Gemüse, getrocknet als Tee; Heilpflanze | | Funkie | Hosta sp. | Blüten; Blütenzucker, Dessert, Dekoration, junge Blätter in Salat oder als Gemüse; Zierstaude | | Gänseblümchen | Bellis perennis | Junge Blätter und Knospen; Rohkostsalat, mit Gemüse, Spinat, Brennnesseln, Knospen wie Kapern einlegen; ähnlich wie Feldsalat verwendet und schmeckend | | Garten-Margerite | Leucanthemum x superbum | Junge Blätter, Blütenblätter und –köpfe; frisch in Salat, (Chrys. Maximumhort .) frittiert, Dekoration; beliebte Zierstaude, Geschmack blumig -herb,Allergien möglich! | | Indianernessel | Monarda didyma | (M. Blüte; in Salat, Gemüse, Nudelgerichte, zu Fisch, fistulosa) Schweinefleisch, Hühnchen; Geschmack intensiv würzig, nach Thymian oder Minze | | Mädesüß | Filipendula ulmaria | Blüten, junge Blätter und Triebe, Wurzel; Blüten in Getränken, Wein, Kompott, Marmelade, Essig, Tee, Wurzel und Triebe zu Suppen, Boretsch, Salate; Wild- und Zierstaude, Heilpflanze, auch getrocknete Wurzeln zum Aufbewahren, Geschmack mandelartig | | Nachtviole | Hesperis matronalis | Blüten, Blütenstände, junge Blätter; Blüten zu Fruchtsalat, in Butter, Zucker, Sirup, Essig, kandiert, junge Blätter wie Rucola verwenden; Zierstaude, aromatisch-veilchenartig | | Nelke | Dianthus species | junge Blüten ohne Ansatz (bitter!); Dessert, Obstsalat, Kuchen, Marmelade, Gelee, kandiert Blütenzucker, Essig; Zier- und Wildpflanze, starkes Aroma | | Nesselblättrige | Campanula trachelium | zarte Blätter und Wurzeln; Blätter zu Salat und Glockenblume Gemüse, Wurzeln gekocht als Salat; auch andere Arten geeignet | | Pfirsichblättrige | Campanula persicifolia | Blätter, Wurzeln; Blätter als Gemüse, Wurzel gekocht Glockenblume als Salat; auch Campanula medium u.v.a. | | Primel | Primula vulgaris | Blätter, Blüten; junge Blätter in Salat, zu Gemüse; Blüten frisch im Salat, in Essig, Likör, Wein, getrocknet in Kräutertee, kandiert; Zierstaude, auch Primula veris, alle grünen Teile und Staubgefäße entfernen, Allergien möglich! | | Rote Fetthenne | Sedum telephium | junge Triebe und Blätter; zu Salat, in Getränken; Heilpflanze, auch Sedum hybridum und sempervivum essbar | | Schafgarbe | Achillea millefolium | Kelway ‘ junge Blätter; im Kräuterquark, Kräuterbutter, Suppe, Geschmack wegen des ätherischen Öls aromatisch; Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica) ist auch essbar, Allergien möglich! | | Spornblume | Centranthus ruber | junge Blätter; als Salat, wie Rapunzel (Feldsalat); Zierpflanze, in Sizilien gebräuchlich | | Stauden | Phlox Phlox paniculata | Blüten; in Salaten, zum Dessert, kandiert; (Flammenblume) Prachtstaude mit vielen Arten und Sorten | | Taglilie | Hemerocallis species | Knospen, Blütenblätter; in Suppen, zu pikanten Gerichten, Fleisch, zu Salat, als Gemüse, warm und kalt; Prachtstaude, häufig in chinesischen Gerichten | | Veilchen | Viola odorata | Blüten, Blätter; Süßspeisen, Saft, Kompott, Marmelade, Salate, Essig, Likör; Veilchentee ist gut gegen Halsentzündungen, lindert Bronchialkatarrh | | Wald-Geißbart | Aruncus dioicus | junger Spross; wie Spargel, als Gemüse, Suppe, Salat; gebietsweise als Kulturpflanze genutzt | | Wald-Glockenblume | Campanula latifolia | Junge Blätter, Wurzeln; Blätter zu Salat, Gemüse, Wurzeln gekocht als Salat; auch andere Arten geeignet | | Waldmeister | Galium odoratum | Blätter, Sprossen; kurz vor der Blüte frisch als Gewürz in alkohol. Getränke, getrocknet in Kräutertee, Zierstaude, Geschmack bitter, nur in geringen Mengen verwenden | | Wegwarte | Cichorium intybus | Blüten, Wurzeln, junge Blätter; Blüten zu Salat, Süßspeisen, Dekoration, Wurzeln gekocht als Gemüse, Kaffeeersatz, junge Triebe gedünstet oder gebraten; Wildpflanze, Blüten zarter Geschmack, Mineralstoffreich | | Wilde Blasenkirsche | Physalis alkekengi | Früchte; roh als Obst; verarbeitet zu alkoholischen (Lampionblume) Getränken; Ziers taude, traditionelle Bauerngartenstaude | | | | | Ein- und Zweijährige | | | | | | | Deutscher Name | Botanischer Name | Information | | Einjähriger | PhloxPhlox drummondii | Blüten; in Salat, zum Dessert, kandiert; Prachtstaude mit vielen Arten und Sorten | | Fuchsschwanz | Amaranthus caudatus | junge Triebe, Samen; Triebe und Blätter wie Spinat, Samen wie Hirse;Amaranthus lividusist eine der ältesten Kulturpflanzen | | Gewürz-Tagetes | Tagetes tenuifolia | Blätter, Blüten; als Gewürz zu Salat, ebenso zu Süßspeisen und Getränken; beliebte Sommerblume, Geschmack ähnlich Mandarinenschale | | Nachtkerze | Oenothera biennis | Wurzel d. 1jähr. Pflanze, Blüte, Ernte vor Austrieb d. 2. Jahres; Wurzel als Gemüse, Salate, wie Schwarzwurzel, Blüten auf Frischkäse, zu Gurken und milden Gerichten; Zierpflanze, früher als Gemüsepflanze verwendet, hoher Vitamin C -Gehalt, ähnlich Pastinak | | Ringelblume | Calendula officinalis | Blütenblätter (Blütenboden bitter!); zu Salat, Käse, Omletts, Tee, Lebensmittelfärbung, zur Dekoration; Saft der Pflanze soll Warzen entfernen, früher Safranersatz bei den Griechen und Römern, auch Heilpflanze, Cremes | | Sonnenblume | Helianthus annuus | Früchte (Kerne), Blütenblätter, Knospen; Kerne roh, geröstet, in Brot; Knospen blanchiert und in Butter geschmort; Blütenblätter in Salate, als Dekor; bekannte Gartenpflanzen, auch staudige Arten wie Helianthus decapetalusverwendbar | | Stiefmütterchen | Viola-Wittrockiana | Hybriden Blüten, junge Blätter; in Süßspeisen, Sirup, Saft, Marmelade, Salat, Essig, Likör, Dekoration; auchViola odorataessbar | | Stockrose | Alcea rosea | junge Blüten ohne Staubgefäße und grüne Teile; in Salaten, kandiert, Sirup zu Dessert; Bauerngartenpflanze, blumiger Geschmack | | | | | Nicht winterharte Kübelpflanzen | | | | | | | Deutscher Name | Botanischer Name | Information | | Brautmyrte | Myrthus communis | Blüten, Blätter, Früchte; Blätter frisch oder getrocknet als Gewürz, Blüten frisch zu Salat, Knospen pulverisiert als Gewürz, Beeren pulverisiert als Gewürz; dekorative Kübelpflanze, Symbol für Liebe und Treue, Geschmack würzig-wacholderartig | | Duftgeranien | Pelargonien species | Blätter, teilweise Blüten; Blätter zu Salat und Nachspeisen, Blüten zum Garnieren, in Öl, Butter und Sirup; Zierstaude mit vielen Varianten nach Zitrone, Pfefferminze, Muskat, Rose usw. | | Fuchsie | Fuchsia-Hybriden | Blüten, Früchte; Blüten kandiert, im Salat, Fruchtsalat, Früchte zu Marmalade; Zierstaude, Eigengeschmack mäßig, mehr als Dekoration oder Gag | | Granatapfel | Punica granatum | Früchte; frisch als Obst, verarb. zu Saft, Marmelade, Süßwaren, Geschmack saftig-süß; traditionelle Orangeriepflanze, meist nur ältere Exemplare fruchtend | | Passionsblume | Passiflora Cultivar | Früchte, Blüte; Früchte als Frischobst, zu Dessert; Blüte kandiert; auchPassiflora incarnata und Passiflora mollissima (tripartita) | | Zitonenverbene | Aloysia triphylla | Blüten, Blätter; in Fruchtsalaten, Kuchen, Gelee, in Getränken, im Eis; intensives Zitronenaroma, auch schon bei Berührung der Pflanze | | Zitrone | Citrus limon | Blüten, Früchte; neben der bekannten Frucht, Blüten für pikante und süße Speisen z.B. Curryreis | | Zulu-Tee | Plectranthus Zuluensis | Blätter; frisch und getrocknet als Tee; schöne duftende Zierkübelpflanze | | | | | Zwiebelpflanzen | | | | | | | Deutscher Name | Botanischer Name | Information | | Dahlien | Dahlia-Hybriden | Blütenblätter; Salate, Süßspeisen; alle Gartendahlienblüten sind essbar, Geschmack herb-säuerlich | | Gladiole, Siegwurz | Gladiolus species | Blüte; Dekoration, Salate; Blüten aller Gladiolen sind essbar | | Krokus | Crocus biflorus | Knollen; Gemüse oder roh; Geschmack haselnussähnlich; Zierpflanze | | Lauch | Allium species | Blätter, Blüte, Zwiebel; Blätter wie Schnittlauch, Zwiebel wie Knoblauch, Blüten zur Dekoration; alle Laucharten sind essbar | | Lilie | Lilium spezies | Knospen, Blütenblätter; in Suppen, zu pikanten Gerichten, Fleisch, zu Salat, zu Reisgerichten; Prachtstaude, häufig in chinesischen Gerichten | | Milchstern | Ornithogalum | junge Blätter vor der Blüte ernten; als Gemüse; Zierpflanze | | Prärielilie | Camassia quamashssp | Zwiebel; Gemüse; Zierpflanze quamash | | Tulpe | Tulipa species | Blütenblätter (keine grünen Blätter!); Salate, Saucen, Dekoration; Geschmack süß-bohnenartig | | | | | Sumpf - und Wasserpflanzen | | | | | | | Deutscher Name | Botanischer Name | Information | | Blumenbinse | Butomus umbellatus | Wurzel; als Gemüse, gebacken, gebraten, als Püree (Schwanenblume) zu Fleisch und Fisch, getrocknet und gemahlen als Mehl; Wild- und Zierstaude | | Fieberklee | Menyanthes trifoliata | Blätter; getrocknet als Gewürz in Süßspeisen; Zierstaude mit Ausläufern | | Kalmus | Acorus calamus | Wurzel; getrocknete Wurzel gerieben wie Ingwer oder Zimt verwenden, Konfitüre, eingezuckert als Konfekt; wuchernd | | Pfeilkraut | Sagittaria sagittifolia | Knollen; zu Gemüse verarbeiten, getrocknet und gemahlen als Mehl; Geschmack erbsig-nussig, | | Rohrkolben | Thypa | Blätter, Wurzeln; junge Blütenspitzen zu Gemüse, junge Schösslinge frisch zu Salat, Wurzel zu Gemüse; Zierstaude, nur für sehr großen Teich | | Sumpfdotterblume | Caltha palustris | nur Blütenknospen; gegart und mariniert wie Kapern einlegen und verwenden;Pflanze giftig! | | | | | Kletterpflanzen | | | | | | | Deutscher Name | Botanischer Name | Information | | Feuerbohne | Phaseolus vulgaris | Früchte; verarbeitet zu Salat, Suppen, als Gemüse; Dekorative, rotblühende Stangenbohne; rohe Früchte giftig! | | Jelängerjelieber | Lonicera caprifolium | junge Blüten; in Fruchtsalaten, in Sirup, zu Süßspeisen, Blütenzucker, zu Salat und Garnierung; Kletterpflanze, Geschmack süß, intensiver Duft | | Kapuzinerkresse | Tropaeolum majus | Blüten, junge Blätter, Früchte; Blüte und Blatt zu Salat, Käse, Kartoffeln, Creme Fraiche, Früchte zu Suppe, zum Garnieren; 1jährige Sommerblume, pfeffriges Aroma, viele Sorten | Quelle: Fachhochschule Weihenstephan / Forschungsanstalt für Gartenbau Verfasser: Wolfgang Richter-Tietel, Institut für Landschaftsarchitektur
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