Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Windenergie erreicht 25-Gigawatt-Marke  (Gelesen 3035 mal)
H.-P. Ambros
Administrator
Profi Mitglied
*****

Karma: 14
Offline Offline

Beiträge: 1236


Architekt AKRP
Dipl.Ingenieur
Dipl. Wirt.-Inf.
KfW-Sachverst.


Profil anzeigen WWW
« am: 20. Oktober 2009, 09:21:55 »

Sauberer Strom für mehr als 25 Millionen Menschen und 90.000 neue Jobs in der Windenergie

Mit der Einweihung des Windparks Ochsenfurt-Erlach (Bayern) durch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Leistung der Windenergie in Deutschland heute die 25-Gigawatt-Marke erreicht. "Dieser Erfolg der Windenergie steht für die Versorgung von mehr als 25 Millionen Menschen mit sauberem Strom und für zehntausende neue Jobs. Er ist ein weiterer Beweis dafür, dass es keinen Grund gibt, an der Atomkraft festzuhalten. Im Gegenteil: Wer Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängert, bremst den Ausbau der erneuerbaren Energien und gefährdet damit Tausende neue Arbeitsplätze", so Gabriel.

Die mehr als 90.000 Arbeitsplätze in der Windenergie verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet. Bayern, mit Zulieferstandorten wie Nürnberg, Augsburg, Schweinfurt und Herzogenaurach profitiert besonders vom Jobmotor Windenergie. Nachdrücklich forderte Gabriel den Einsatz modernerer Technologien: "Zwar ist Deutschland durch stabile politische Vorgaben wie dem Erneuerbare Energien-Gesetz und dem Zusammenspiel zwischen Forschung und Produktion zum führenden Technologiemarkt geworden. In manchen Bereichen sind aber noch überholte Techniken wie Freileitungen oder Radargeräte aus den 70er-Jahren im Einsatz, die den Strukturwandel in der Energieversorgung bremsen."

Warum, so Gabriel, müssen beispielsweise die Warnleuchten von Windrädern auch dann permanent blinken, wenn weit und breit kein Flugzeug am Himmel ist? "Das stört die Anwohner und führt dazu, dass Windräder oft nicht effektiv eingesetzt werden können."
Um eine hohe Stromausbeute mit wenigen Anlagen zu erreichen, müssen Windräder mit einer Höhe von mehr als 100 Metern gebaut werden. Aufgrund ihrer Größe stellen sie aber ein Luftfahrthindernis dar und müssen befeuert werden. Gabriel fordert daher die Einführung einer bedarfsorientierten Befeuerung, bei der die Warnleuchten mit Hilfe von Radar und Transpondern nur dann aktiviert werden, wenn sich ein Flugobjekt nähert.

"Unterbleibt der Bau moderner Windenergieanlagen nur wegen des unnötigen Blitzens der Anlagen, verhindert dies einen effizienten Klimaschutz und neue Arbeitsplätze in Deutschland", so Gabriel.

Quelle: BMU
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  



Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Bauaufträge für Handwerker

Ernährung | Lebensmittel | Gesundheit | Wellness | Öko-Tourismus | Natur | Umwelt | Klima | Politik | Architektur Planung Überwachung | Garten- und Landschaftsbau | Baubiologie | Energieberatung Rentabilitaet ROI | Bauausführung Best Practice | Baurecht Planungsrecht Urteile | Forschung Forschungsergebnisse | Bau-Software | FRAGEN rund um den Hausbau | Nachhaltige Mobilität | Verkehrsplanung | Grüner Strom | Bioenergie Biomasse | Geothermie Erdwärme | Windenergie Windkraft | Solarthermie Photovoltaik | Hydroenergie Wasserkraft | BHKW-|-KWK | TGA wie Wärmespeicher, Lüftungstechnik,... | FRAGEN rund um die Haustechnik | KfW Förderung | BAFA Förderung | Bundesländer Förderung | FRAGEN rund um die Finanzierung und Baukosten | Weiterführende Informationen | Testergebnisse TOP-TEN-Produkte Dienstleistungen | Kostenlose Werbung für Produkte und Dienstleistungen | Wettbewerbe | Veranstaltungen | Info Videos | Bautagebuch Blogs

Powered by SMF 1.1.13 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC
sponsored by FuturVision.de
SiteMap
Smileys by GreenSmilies.com