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Autor Thema: Frische Luft ins Gebäude rein - Wärme raus?  (Gelesen 7921 mal)
H.-P. Ambros
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« am: 07. Juni 2009, 17:43:47 »

Mehr als zwei Drittel des Tages verbringen wir in geschlossenen Räumen. Wir fühlen uns wohl, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Luft frisch ist. Wie geht das, ohne unnötig Energie zu verschwenden? Das BINE-Info "Frischluft und Energiesparen" zeigt die richtigen Strategien für gesundes und Energie sparendes Lüften.

http://www.energieeffizient-sanieren.org/data/bine-frischluft.pdf

Quelle: Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe




Lüften – Tag für Tag werden in einer Wohnung etwa 10 – 15 l Wasser als Luftfeuchtigkeit
frei und müssen weggelüftet werden.
© Dido Gintars, FIZ, Büro Bonn.
H.-P. Ambros
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« Antworten #1 am: 23. November 2010, 11:38:06 »

Ein Vierpersonenhaushalt gibt täglich rund 12 Liter Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf an die Luft ab, wie die Verbraucherzentrale Berlin herausgefunden hat. Wer nicht richtig lüftet, riskiert Schimmelbildung in der Wohnung, weil die Feuchtigkeit nicht entweichen kann. Die Folge: hässliche Flecken an den Wänden. Doch Schimmel ist nicht nur ein optisches Problem, sondern kann ab einer bestimmten Konzentration krankmachen: Typische Symptome sind grippeähnliche Beschwerden und Erschöpfungszustände, möglich sind gravierende Atemwegserkrankungen und Allergien.

„Im Winter sollte die Wohnung morgens und abends gezielt gelüftet werden, am besten durch weit geöffnete Fenster in jedem Zimmer", empfiehlt Dr. Walter Dormagen, Experte für saubere Raumluft bei TÜV Rheinland. Der Durchzug sorgt für einen kompletten Luftaustausch. „Morgens ist das im Schlafzimmer besonders wichtig, damit die Feuchtigkeit, die durchs Atmen und Schwitzen in der Nacht entstanden ist, abziehen kann", erklärt Dr. Dormagen. Dabei gilt: Je kälter die Außentemperatur, desto kürzer der Lüftvorgang: „Fünf Minuten Stoßlüften reichen bei frostigen Temperaturen vollkommen aus", so der Experte. Gekippte Fenster allein sorgen übrigens nicht für den Luftaustausch, sondern sind reine Energieverschwendung und zudem je nach Stockwerk eine Einladung für Einbrecher.

Hält sich tagsüber jemand in der Wohnung auf oder sind die Zimmer mit neuen, besonders dichten Isolierglasfenstern ausgerüstet, sollte öfter gelüftet werden – am besten mit abgeschalteten Heizkörpern, um nicht unnötig Energie zu verschwenden. Nach dem Duschen, Kochen und Backen, Bügeln oder wenn Wäsche in der Wohnung trocknet, muss zusätzliche frische Luft in den Raum. Damit der Dampf nach draußen abzieht, sollten die Türen zu angrenzenden Zimmern geschlossen sein.

Lüften ist auch bei Regenwetter ratsam, denn die Außenluft ist selbst dann nach dem Erwärmen noch trockener als die verbrauchte Innenraumluft. Generell kann kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen als warme. „Die Faustregel: Je kühler die Zimmertemperatur, desto häufiger ist zu lüften", weiß der TÜV Rheinland-Experte. Räume wie Bad oder Schlafzimmer sollten deshalb durchaus ganztägig leicht beheizt sein. So erwärmen sich auch die Wände. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist auf Dauer teurer, als eine abgesenkte Dauertemperatur zu halten.

Quelle: TÜV Rheinland
thomas
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« Antworten #2 am: 24. Mai 2011, 16:39:35 »

Bei mir im Zimmer ist fast durchgehend ein Fenster auf Kipp offen !
Kann das eigentlich auch negative Folgen haben? Wenns durchgehend geschlossen ist, ist es nicht zu empfehlen - und das Gegenteil ?
H.-P. Ambros
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« Antworten #3 am: 24. Mai 2011, 18:36:43 »

Hallo Thomas,

wenn Du keine Heizung brauchst, oder es Dir leisten kannst,
brauchst Du gar keine Fenster.
Ein weit vorgezogenes Dach schützt auch vor Regen und Schnee  Sad

Letztendlich musst Du so gerne und glücklich Wohnen.

Gruß
H.-P. Ambros
Schake
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« Antworten #4 am: 30. Juni 2011, 12:17:20 »

In meinem Wohnzimmer habe ich auch beinahe zu jeder Zeit das Fenster aus Kipp. Ich fühl mich einfach wohler, wenn stets frische Luft ins Zimmer kommt und ich den ein oder anderen Vogel draußen zwitschern hören kann Smile

viele grüße
Sassu
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« Antworten #5 am: 01. August 2011, 19:19:11 »

Ich lüfte den ganzen Tag und die Luft wird trotzdem nicht besser bei mir in der Wohnung. Gibt es noch irgendwelche Tricks, die Luftfeuchtigkeit ein wenig zu erhöhen? Alles ist immer so trocken.
H.-P. Ambros
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« Antworten #6 am: 01. August 2011, 21:48:47 »

Pflanzen, Zierbrunnen, Aquarium,...

Also alles was Feuchtigkeit abgibt.
Tschalo
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« Antworten #7 am: 04. August 2011, 14:51:45 »

Hey,

also ich habe bei mir im Winter ganz altmodische Behälter an der Heizung hängen, diese erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Natürlich funktioniert dies auch, wenn du einfach 2 Tassen/Becher mit Wasser auf die Heizung stellst.
Für den Sommer sind Pflanzen zu empfehlen, da du ja sicherlich nicht die Heizung im Sommer laufen lässt.
tobitobi
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« Antworten #8 am: 26. März 2012, 12:26:06 »

ganz genau, so machs ich auch Mr. Green
dianaa86
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« Antworten #9 am: 26. April 2012, 10:36:53 »

Cooles Artikel danke für die Info Smile
Ferkelchen
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« Antworten #10 am: 29. April 2012, 12:35:28 »

Hallo, da nun in den letzten Beiträgen die sogenannten altmodischen Behälter mit Wasser an bzw. Tassen und andere Gefässe mit Wasser auf der Heizung angesprochen wurden:

Ich habe schon mehrmach gehört, daß diese Art der Luftbefeucht ungesund sei. Stimmt dies?
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