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Ökotourismus und Energieunabhängigkeit im Burgenland

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Energiezentrum dynamo im Vila Vita in Pamhagen eröffnet


Quelle: oekonews Doris Holler-Bruckner

Pamhagen - Das neue dynamo-Energiezentrum des Feriendorfes VILA VITA Pannonia in Pamhagen sticht ins Auge - ein Turm mit ansprechendem Design, gleichzeitig werden durch das neue Energiezentrum Ferienanlage rund 85 Prozent der benötigten thermischen Energie erzeugt - und das ist nicht gerade wenig, das das VILA VITA rund 600 Betten hat. Der Abschied von der alten Heizung viel nicht schwer- die neue Kombinationsanlage- mit Biomasse, Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlage überzeugt mit eine Schadstoffreduktion von 797 Tonnen CO2 .

Die Biomasseanlage ist zwar bereits seit Herbst in Betrieb, aber erst vor kurzem wurden das Gebäude und der daneben liegende Energiepark feierlich eröffnet. „ Das ökologische Gewissen war uns ein ständiger Begleiter bei der Planung“, meint Vila-Vita Generaldirektor Bert Jandl. Aber es geht um mehr als nur selbst einzusparen,. denn man will die Gäste und die Mitarbeiter in das Konzept einbinden und sie damit zum Energiesparen motivieren. Die Gäste können sich im Detail über erneuerbare Energiegewinnung informieren: das Biomasse-Heizwerk kann besichtigt werden- Infos über die PV-Anlage und die Sonnenkollektoren bekommt man ebenfalls. Im Energiepark können nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene spielerisch mit dem Thema Energiegewinnung vertraut gemacht werden.

Bei der Eröffnung dabei war auch der alternative Nobelpreisträger Dr. Hermann Scheer., der bereits am Nachmittag vor Ort mit Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl, SPÖ-Klubobmann Christian Illedits und Bert Jandl vom Vila Vita über die erneuerbare Energiezukunft diskutierte. Das Motto lautete: „Energieautarkes Burgenland: Von der Vision zur Realität“ - mit dem Fazit- ein Umstieg ist möglich. Bereits jetzt werden rund 60 Prozent des burgenländischen Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen, vor allem aus Windkraft, abgedeckt. "Im Bezirk Neusiedl am See wird sogar doppelt so viel Strom erzeugt, wie benötigt wird." so der Landeshauptmann. Sein Ziel ist, bis 2020 das Burgenland gänzlich unabhängig von fossilen Energien zu machen.

Bei der Eröffnung waren zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft und auch aus der Energieszene dabei, darunter Umweltminister Niki Berlakovich, Vorzeigehotelbesitzerin Michaela Reitterer, die Hermann Scheer von ihrem "Nullenergie-Bilanz-Hotel" in Wien erzählte, Nationaparkdirektor Kurt Kirchberger, Winzer Willi Opitz, und viele andere, die die Chancen erneuerbarer Energien erkannt haben.

Quelle: oekonews | holler