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Installationen => Regenerative Energien => Thema gestartet von: Rainer00 am 09. August 2011, 14:59:55
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Hallo,
wir werden im Frühjahr Neubauen. Viele schwärmen von Ihren PV-Anlagen, doch bin ich da etwas misstrauisch.
Was ich im Netzt so mitbekomme, welche umkosten enstehen könnten, durch Defekten,Service etc, überleg ich doch
lieber zwei mal ob ich mein Dach mit Panelen bestücke.
Würdet Ihr in eine PV-Anlage investieren, wenn Ihr die Möglichkeit dazu hättet, wie würdet Ihr vorgehen etc.
Den überflüssigen Strom würde ich in das öffentliche Netz einspeisen. Aber dann wieder Bedenken, denn wenn
ich mir Hier (http://www.einspeiseverguetung.net/)die stetig fallenden Vergütungen anschauen, weiß ich
nicht ob ich mir das Geld nicht lieber Sparen soll. Alles garnicht so einfach.
Vielleicht erstmal das Haus soweit einreichten, bewohnen und Nachträglich eine PV-Anlage nachrüsten?
Wohingegen eine Wartezeit mit weiter fallenden Vergütungen zu buche schlägt. Schwierig schwierig.
Bitte um hilfreiche Ratschläge.
nette Grüße
Rainer
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Hallo Rainer,
PV-Anlagen sind eine Kapitalanlage und haben zunächst gar nichts mit dem Hausbau zu tun.
Den Strom selbst zu verbrauchen lohnt nicht, da es nach wie vor die teuerste Stromgewinnung ist.
D.h. hier geht es rein um die Rendite, welche durch die sinkende Einspeisevergütung, aber fraglich ist.
Viele Grüße
Hans-Peter Ambros
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Sind die preise die ich für die eingespeisten kw/h bekomme nicht festgelegt ?? hab mir jetzt ein angebot machen lassen .. könnte man das mal mit jemand durchsprechen der sich damit auskennt ? außer die firma die es erstellt hat ...
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Ja, aber die Vergütung fällt seit 2006.
Somit ist eine Kapitalanlage genau zu rechnen, bzw. zu vergleichen,
wenn man die Investitionssumme anderweitig 20 Jahre festlegen würde.
Das Ziel des privaten Verbrauchs sehe ich noch lange nicht gegeben,
denn die KWh liegt durch Photovoltaik noch immer in den 60 Cent.
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Demnach ist es schwachsinn den strom selbst zu verbrauchen ... verstehe..
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Denke das auch so, es ist eine Anlageform die Rendite bringt.
Wenn man es dann so macht, dann ist es auch gut so zusätzlich auch seinen eigenen Strom zu haben.
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Ich versteh nicht wieso die sinkende EEG immer so als Problem gekennzeichnet wird, klar würden wir uns alle über eine steigende EEG freuen oder zumindst eine konstante )(hat hier grad einer Rösler raus gerufen? :D ). Ich habe hier (http://www.green-demand.com/photovoltaik-news/-/journal_content/56_INSTANCE_CH9j/10136/42067) gelesen, dass die Preise für die Photovoltaikanlagen stetig sinken und demnach auch die EEG sinkt, aber für den Endverbraucher sich nicht sooo viel ändert, also Frage: lohnt sich PV noch in Zukunft: JA, Photovoltaik lohnt sich auch noch in Zukunft!. Das ist zumindest meine Meinung, bin allerdings auch keine Experte, sondern lediglich interessant und lese zur Zeit viel zum Thema da ich mir eine PV-Anlage anschaffen möchte.
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Das Ziel wird wohl auch der Eigenverbrauch sein, nur liegen dafür die Modulpreise nach wie vor zu hoch.
Auch produzieren viele zur gleichen Zeit einen Überschuss, der irgendwie gespeichert werden muss, um
zu einer anderen Zeit zur Verfügung zu stehen.
Diese Kosten sind aber derzeit noch gar nicht berücksichtigt.
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Na wenn man sich mal die Photovoltaikbranche so anschaut kommt man schon ins Gruebeln ob dies eine gute Anlageform ist. Ich lese in den letzten Monaten nur schlechte Nachrichten diesbezueglich.
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Bitte beim Thema mit Links bleiben, sonst sehe ich es als SEO an. ;)
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Was genau für schlechte Nachrichten liest du denn?
Die EEG wird gekürzt, okay, aber die Preise für die Anlagen sind auf Tiefstand.
Damit können sich die Kosten für Photovoltaik-Anlagen weiter sinken und für den Verbraucher interessant machen, was zu einem höheren Absatz führt.
Außerdem denke ich, wird sich das Umweltbewusstsein der Leute weiterhin verbessern und vllt. der ein oder andere Euro für die private Energiepolitik gespart als für das private Vergnügen (2 mal in Urlaub fliegen z.B.). Schön wäre es doch..
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Ich bin der Meinung, dass sich Photovoltaik immer noch lohnt.
Ich habe damit selber schon viel Geld gespart, hier ein kleines Rechenbeispiel
Eigenstromnutzung mit Photovoltaik – was macht sie rentabel?
Grundsätzlich spart natürlich jeder, der seine Energie selbst produziert, Stromkosten, die er für den Bezug aus dem öffentlichen Netz zahlen müsste. Dieser Fakt hat zwei Aspekte: je weniger Fremdstrom bezogen wird, desto mehr wird gespart, und je häufiger die Tarife erhöht werden, desto opulenter sind die Zuwachsraten. Bisher vergütete der Staat nur die Einspeisung von selbst erzeugter Energie in das öffentliche Netz. Seit 2010 gibt es nun auch eine Vergütung für die Eigenstromnutzung. Liegt diese über 30 % des erzeugten Volumens, fällt die Belohnung mit 16,74 Cent pro Kilowattstunde sogar noch höher aus als unter dieser Marke (12,36 Cent pro Kilowattstunden. Da die Einspeisevergütung einer jährlichen Degression von mindestens 9 % unterliegt, ist für Betreiber, die sich erst ab 2010 eine Solaranlage bedienen, die Eigenstromnutzung finanziell wesentlich attraktiver.
Quelle: http://www.ktaweb.com/energie/eigenstromnutzung-mit-photovoltaik/ (http://www.ktaweb.com/energie/eigenstromnutzung-mit-photovoltaik/)
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Sorry, die Grundsatzaussage ist schon falsch.
Die Produktion via PV kostet im Schnitt 3mal so viel, als den Strom zu beziehen.
Die sogenannte Belohnung verteilt sich nur auf alle Steuerzahler.
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Über die Einspeisung in das Stromnetz kannst du zumindest einen Teil deiner Investition refinanzieren.
Das die Bereitstellung des Eigenbedarfes längerfristig das Ziel sein soll ist kein Geheimnis und bei den jetzigen Strompreisanstiegen auch gar nicht so unrealistisch ;)
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Bei einem Haushaltsstrompreis von derzeit etwa 26 Cent pro kWh für konventionellen Strom in Deutschland* können in 20 Jahren satte 10.400 Euro eingespart werden.
und wo bleiben die 60 Cent pro kWh die für die Produktion ausgegeben wurden :??
damit kippt die Rentabilität ins Minus :shock:
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Diesen Thread muss ich mir bei Gelegenheit auch nochmal komplett durchlesen glaube ich...
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Hi zusammen! Der Thread hier hat zwar schon einige Jährchen auf dem Buckel :mrgreen:, aber ich möchte ihn gerne wiederbeleben, da das Thema aus meiner Sicht aktueller denn je ist.
Heute würde ich persönlich sagen, dass sich eine PV-Anlage mehr denn je lohnt. Natürlich sollte man die Investition immer individuell betrachten und Faktoren wie Dachausrichtung, Stromverbrauch und die technischen Gegebenheiten berücksichtigen. Die reine Einspeisevergütung ist aus meiner Sicht aber längst nicht mehr der entscheidende Punkt.
Wir haben vor vier Jahren eine Photovoltaikanlage vom Fachbetrieb (https://www.elektro-brica.at/photovoltaik/) installieren lassen und würden die Entscheidung jederzeit wieder treffen. Der größte Vorteil ist für uns, dass wir einen erheblichen Teil unseres Strombedarfs selbst erzeugen und dadurch deutlich unabhängiger von den Entwicklungen am Energiemarkt geworden sind. Gerade die starken Strompreisschwankungen der vergangenen Jahre haben uns gezeigt, wie wertvoll eine eigene Stromproduktion sein kann.
Natürlich gibt es laufende Kosten und technische Komponenten, die irgendwann gewartet oder ersetzt werden müssen. Die Erfahrungen mit unserer Anlage sind bisher jedoch sehr positiv. Der Wartungsaufwand hält sich in Grenzen und die Anlage arbeitet zuverlässig. Moderne Systeme sind technisch ausgereift und deutlich leistungsfähiger als noch vor zehn Jahren.
Wenn man heute neu baut, würde ich zumindest die Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage schaffen. Aus meiner Sicht gehört sie inzwischen fast schon zur Standardausstattung eines modernen Hauses. Wer zusätzlich einen hohen Eigenverbrauch erzielt oder perspektivisch an Themen wie Wärmepumpe, E-Mobilität oder Stromspeicher denkt, kann den selbst erzeugten Strom noch effizienter nutzen.
Deshalb ist meine persönliche Einschätzung im Jahr 2026 ganz klar: Wenn die Rahmenbedingungen passen, würde ich die Investition auf jeden Fall erneut tätigen. Bei uns hat sich die Anlage nicht nur wirtschaftlich, sondern auch im Hinblick auf Unabhängigkeit und Planungssicherheit absolut bewährt.