Nach dem Hausbau 9 Kilo mehr drauf, was hilft wirklich
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Nach dem Hausbau 9 Kilo mehr drauf, was hilft wirklich

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Offline Cranker

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Nach dem Hausbau 9 Kilo mehr drauf, was hilft wirklich
« am: 18. September 2026, 07:32:10 »
Seit wir Ende letzten Jahres eingezogen sind, hab ich neun Kilo mehr auf der Waage als vorher. Das kommt nicht von irgendwo, die ganze Bauzeit über gab es bei uns mittags Döner oder Bäcker und abends dann irgendwas Schnelles, weil nach acht Stunden Eigenleistung keiner mehr Lust hatte zu kochen. Dazu Bier auf der Baustelle mit den Nachbarn und die ewigen Kuchen von der Schwiegermutter. War alles nachvollziehbar, aber jetzt ist die Bude fertig und ich krieg es nicht mehr runter.

Das Blöde ist, ich bewege mich eigentlich nicht weniger als früher. Ich bin auf Arbeit viel unterwegs, geh mit dem Hund zweimal am Tag raus, im Garten ist auch noch genug zu tun. Trotzdem passiert überhaupt nichts. Ich hab im Februar sechs Wochen konsequent weniger gegessen, abends nur Salat und mittags eine Kleinigkeit, und es sind ganze eineinhalb Kilo weggegangen. Danach war ich so ausgehungert, das ich innerhalb von zwei Wochen alles wieder drauf hatte. Btw hatte ich in der Zeit auch dauernd schlechte Laune und war abends um neun schon fertig.

Mein Vater meint, mit Mitte vierzig würde das eben alles langsamer laufen im Körper und da müsse man sich dran gewöhnen. Ka ob das wirklich stimmt oder ob das nur so eine Ausrede ist, die sich Leute erzählen. Mein Arzt hat mir Blut abgenommen, da war nichts auffällig, Schilddrüse in Ordnung, Zucker in Ordnung. Er hat nur gesagt, weniger essen und mehr bewegen, was mir jetzt nicht so richtig weiterhilft, weil genau das ja schon nicht funktioniert hat.

Was mir ngl am meisten zu schaffen macht, ist dieser Hunger am Nachmittag. So gegen vier fällt bei mir die Klappe und dann könnte ich den Kühlschrank leer machen. Meistens sind es dann Kekse oder ein Brot mit Wurst. Am nächsten Tag das gleiche Spiel.

Gibt es hier Leute, die das nach der Bauphase auch hatten und wieder rausgekommen sind? Mich interessiert vor allem, was beim Essen konkret geändert wurde und nicht nur weniger Kalorien.

Offline DinoMino

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Re: Nach dem Hausbau 9 Kilo mehr drauf, was hilft wirklich
« Antwort #1 am: 19. September 2026, 08:36:32 »
Der Nachmittagshunger ist genau der Punkt und nicht das Alter

1. schau dir mal an was du morgens isst. Wenn da Brötchen mit Marmelade oder Müsli mit viel Zucker drin ist dann schießt der Blutzuckerspiegel hoch und fällt später genauso schnell wieder ab. Das ist dieser Einbruch um vier
2. Eiweiß und Ballaststoffe zu jeder Mahlzeit. Sättigt einfach länger weil es langsamer verdaut wird
3. Bier abends komplett raus für vier Wochen

Punkt eins hat bei mir am meisten gebracht glaub ich. Das mit dem Alter und dem langsamen Stoffwechsel höre ich ständig und es nervt langsam. Bin aber kein Ernährungsberater also nimm das nicht als Gesetz

Offline Cranker

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Re: Nach dem Hausbau 9 Kilo mehr drauf, was hilft wirklich
« Antwort #2 am: Gestern um 13:38:44 »
Moin DinoMino,
Das mit dem Frühstück trifft es bei mir voll. Ich hatte jahrelang morgens zwei Brötchen mit Nutella oder Honig und dachte, das ist halt Frühstück. Wir haben das dann umgestellt auf Eier, Quark und ein bisschen Obst, und der Einbruch am Nachmittag ist tatsächlich deutlich kleiner geworden. Nicht weg, aber ich renne nicht mehr an den Kühlschrank.

Der zweite Punkt war bei mir schwieriger, weil ich mittags oft unterwegs bin und da eben nicht die Wahl habe zwischen fünf gesunden Sachen. Meine Frau hat dann irgendwann so Sachen für den Stoffwechsel bestellt, das waren im Prinzip ein Eiweißpulver und so ein Ballaststoffzeug zum Aufquellen im Magen, und ich hab da einfach mitgemacht, weil sie es sowieso im Haus hatte. Das Pulver trink ich jetzt mittags im Auto, wenn ich zwischen zwei Terminen bin, und komm damit bis abends durch, ohne das ich unterwegs beim Bäcker halte. Ist für mich weniger eine Wunderpille als einfach die bequemere Variante, an Eiweiß zu kommen, wenn nichts Gescheites in der Nähe ist.

Bier abends hab ich auf Freitag und Samstag reduziert. Das hat mich am wenigsten Willenskraft gekostet und war rückblickend wahrscheinlich der größte Hebel, weil das über die Woche gerechnet eine Menge war.

Stand nach elf Wochen: vier Kilo runter und ich bin abends nicht mehr so platt wie im Februar. Geht langsamer als bei der Hungerkur damals, aber es bleibt wenigstens weg und ich fall nicht in dieses Loch danach. Meine Frau hat btw mehr abgenommen als ich, obwohl sie weniger geändert hat. Ist wohl bei jedem anders.

Das Argument mit dem Alter lass ich für mich jedenfalls nicht mehr gelten!