Deine Frage ist total nachvollziehbar – wir standen vor ein paar Jahren vor genau derselben Überlegung: Natururlaub, aber Zelten kam bei uns aus ähnlichen Gründen nicht in Frage.
Wir haben uns dann für einen Urlaub mit dem Campervan entschieden – und ja, man kann definitiv auch damit umweltbewusst unterwegs sein, wenn man ein paar Dinge beachtet.
Aus unserer Erfahrung spielt vor allem die Wahl des Campingplatzes und der Umgang mit Ressourcen eine große Rolle. Wir waren letztes Jahr auf dem
Terrassen Camping am Ossiacher See in Kärnten – und das war für uns eine perfekte Kombination aus Naturnähe, Komfort und bewusstem Reisen.
Hier ein paar Punkte, warum es auch mit dem Campervan „grün“ geht:
- Kurze Wege, langer Aufenthalt: Statt viele Etappen mit viel Fahrerei zu machen, haben wir bewusst einen Ort gewählt, an dem man viel erleben kann, ohne ständig weiterzufahren. Rund um den Ossiacher See gibt es unzählige Wanderrouten, Radtouren, Bade- und Sportmöglichkeiten sowie tolle Ausflugsziele – alles direkt ab dem Platz oder gut mit dem Rad oder Bus erreichbar.
- Öffentliche Mobilität vor Ort: Mit der Erlebnis CARD, die man dort bekommt, kann man viele regionale Verkehrsmittel kostenlos nutzen – das heißt: Bus fahren statt Van bewegen. Das haben wir auch intensiv genutzt, z. B. für Ausflüge nach Villach oder zu umliegenden Naturparks.
- Strom und Wasser bewusst nutzen: Wir nutzen im Van z. B. Solar für Licht und Ladegeräte, setzen den Wassertank sparsam ein und beziehen nur das Nötigste vor Ort.
Für uns war es ein rundum entschleunigter, naturnaher und dennoch komfortabler Urlaub – ganz ohne schlechtes Gewissen. Du bist mitten in der Natur, hast aber deinen eigenen Rückzugsort dabei, ohne auf kleine, komfortable Details verzichten zu müssen.
Campervan und Umweltfreundlichkeit schließen sich mMn nicht aus. Mit dem richtigen Platz, einem bewussten Umgang und etwas Planung ist das absolut machbar – und ehrlich gesagt einer der entspanntesten Urlaube, die wir je hatten.
Wenn du Fragen zum Platz oder zur Region des Ossiacher Sees hast, melde dich gern – wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal dort
