Hallo,
bei einer größeren Hausrenovierung würde ich zunächst eine gründliche Bestandsaufnahme machen. Bevor ihr mit optischen Veränderungen beginnt, solltet ihr prüfen lassen, ob am Gebäude technische oder bauliche Mängel vorhanden sind, die vorrangig behoben werden müssen.
Zur ersten Orientierung könnt ihr euch beispielsweise auf
https://www.wohnen-bauen-ratgeber.de/ über Themen rund ums Haus, Bauen und Wohnen informieren. Solche Ratgeberseiten sind hilfreich, um sich einen Überblick über verschiedene Maßnahmen zu verschaffen und die richtigen Fragen für die weitere Planung zusammenzustellen.
Bei der Reihenfolge würde ich grundsätzlich zuerst die Bausubstanz und die technischen Anlagen betrachten. Wenn beispielsweise Fenster ausgetauscht, die Dämmung verbessert oder die Heizungsanlage erneuert werden soll, sollten diese Maßnahmen möglichst aufeinander abgestimmt werden. Gerade bei energetischen Sanierungen ist ein Gesamtkonzept sinnvoll, damit einzelne Arbeiten später nicht erneut angepasst werden müssen.
Anschließend könnt ihr euch um die Innenräume kümmern. Neue Bodenbeläge, Malerarbeiten und die Gestaltung einzelner Zimmer sollten möglichst erst dann erfolgen, wenn größere Installationsarbeiten abgeschlossen sind. Dadurch vermeidet ihr, dass bereits renovierte Bereiche wieder beschädigt werden.
Für die Kostenplanung würde ich mehrere Angebote von Fachbetrieben einholen und die Leistungen genau vergleichen. Zusätzlich ist eine finanzielle Reserve wichtig. Bei älteren Gebäuden können beispielsweise verdeckte Feuchtigkeitsschäden oder veraltete Leitungen erst während der Arbeiten sichtbar werden.
Einige Tätigkeiten wie Streichen, Tapezieren oder bestimmte vorbereitende Arbeiten lassen sich mit entsprechendem Geschick selbst erledigen. Elektroinstallationen, Arbeiten an Gasleitungen und viele Eingriffe in die Heizungsanlage gehören dagegen in die Hände qualifizierter Fachkräfte.
Außerdem würde ich vor Beginn prüfen, ob für bestimmte energetische Maßnahmen staatliche Förderprogramme infrage kommen. Dabei ist wichtig, die jeweiligen Antragsbedingungen zu beachten, da Fördermittel häufig vor der Beauftragung beantragt werden müssen.
Mein Tipp wäre, einen detaillierten Renovierungsplan mit Prioritäten, Zeitrahmen und Budget zu erstellen. Beginnt mit den technisch notwendigen Maßnahmen und kümmert euch anschließend um die optische Gestaltung. So lassen sich unnötige Doppelarbeiten vermeiden und die Renovierung bleibt besser überschaubar.