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Gerade im Möbeldesign geht der Trend klar in Richtung zeitlos und wohnlich. Aktuell sind vor allem haptische Texturen angesagt. Sehr beliebt sind Bouclé-Stoffe, grober Strukturstoff, Leinen und Velours bei Sofas und Sesseln, weil sie Tiefe schaffen und nicht „glatt und kühl“ wirken. Kombiniert mit warmen Farben wie Beige, Sand, Taupe oder sanften Erdtönen. Bei den Formen sieht man viel Weiches und Rundes – Sofas mit abgerundeten Kanten, organische Linien und eher niedrige, ruhige Möbelstücke statt kantiger Designs. Auch geriffeltes Holz, geölte Holzoberflächen, Stein- oder Keramikoptiken bei Wohnzimmertischen sowie matte Oberflächen statt Hochglanz sind stark im Trend. Beliebt sind zudem modulare Couchgarnituren, die man flexibel stellen oder später erweitern kann. Dazu passen schlichte Wohnzimmertische aus Holz oder Holz-Metall-Kombinationen, die nicht zu dominant wirken, sondern den Raum ruhig halten.
Ich habe mich darüber erst kürzlich in einem
guten Einrichtungshaus beraten lassen. Dort wurde viel Wert darauf gelegt, verschiedene Stoffe und Oberflächen direkt zu vergleichen. Am Ende habe ich mich für eine sandfarbene Couchgarnitur mit einem strukturierten, warmen Stoff und einen Wohnzimmertisch mit natürlicher Holzoberfläche entschieden – modern, aber trotzdem gemütlich.