In Deutschland ist der Knackpunkt fast immer die tatsächliche Rechtslage (und die hängt nicht nur von Werbeaussagen ab), deshalb würde ich bei „legalen THC-Edibles“ grundsätzlich erst mal sehr skeptisch sein. Wichtig sind aus meiner Sicht transparente Angaben zu Inhaltsstoffen, unabhängige Laboranalysen (COAs), klare Chargenkennzeichnung und verständliche Informationen dazu, was genau enthalten ist (z. B. Delta-9-THC vs. andere Cannabinoide). Wenn ein Shop keine überprüfbaren Nachweise liefert oder nur mit „100% legal“ wirbt, ohne Details zu nennen, wäre das für mich eine rote Flagge.
Als Orientierung kann man sich anschauen, wie ein Anbieter seine Produktkategorie erklärt und welche Daten er offenlegt – z. B. bei
https://www.eleventhc.com/de/collections/kaufen-thc-gummibarchen-in-deutschland, wo die THC Gummibärchen als eigene Rubrik geführt werden und Produktstärken/Sorten klar getrennt sind. Trotzdem gilt: Ein Shop-Text ersetzt keine Rechtsprüfung, und „unter X %“ heißt nicht automatisch, dass alles in jeder Situation risikofrei ist (z. B. bei Verkehrskontrollen oder je nach Produktform). Ich würde außerdem darauf achten, ob der Anbieter realistische Warnhinweise gibt, statt nur Effekte zu versprechen, weil das oft ein Zeichen für mehr Seriosität ist.
Und ganz praktisch: Meide Experimente im falschen Kontext (Arbeit, Autofahren, Öffentlichkeit) und behalte im Kopf, dass essbare Produkte verspätet wirken können, was viele unterschätzen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, ist es sinnvoll, die aktuellen Regeln für Deutschland kurz gegenzuchecken (z. B. offizielle Stellen/Anwalt), bevor du dich auf Werbeclaims verlässt.