Reicht mein Einkommen für einen Immobilienkauf oder rechne ich mir das schön?
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Reicht mein Einkommen für einen Immobilienkauf oder rechne ich mir das schön?

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Offline Jazzy

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Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, eine eigene Wohnung oder vielleicht sogar ein kleines Haus zu kaufen. Bisher habe ich aber nur grob gerechnet und die mögliche Kreditrate mit meiner aktuellen Miete verglichen. Je mehr ich mich einlese, desto unsicherer werde ich, ob das wirklich eine saubere Kalkulation ist. Ich frage mich ganz konkret aus meiner persönlichen Situation heraus, mit welchem Einkommen ein Immobilienkauf wirklich realistisch tragbar ist. Wie streng rechnen Banken bei der Haushaltsrechnung und wie viel Puffer sollte ich zusätzlich einplanen, damit ich mich nicht übernehme? Hat jemand das selbst schon durchgerechnet und war überrascht, wie knapp oder entspannt es am Ende wirklich war?

Offline Coolyo

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Ich habe mich dazu intensiv eingelesen und einen sehr hilfreichen Leitfaden auf https://finanzgrundlagen.de/immobilien-kaufen-mit-welchem-einkommen-realistisch/ gefunden, der genau erklärt, wie Banken Einkommen, Rate und Nebenkosten beim Immobilien kaufen bewerten.

Dort wird klar gezeigt, dass nicht der Kaufpreis entscheidend ist, sondern wie stabil dein Nettoeinkommen ist und wie viel nach allen Fixkosten übrig bleibt.

Die Faustregel mit etwa 30–35 % vom Haushaltsnetto für die Kreditrate hat sich auch bei Gesprächen mit Finanzierern bestätigt.

Besonders hilfreich fand ich die Rechenbeispiele für Singles, Paare und Familien, weil man sich direkt einordnen kann.

Viele unterschätzen außerdem die Kaufnebenkosten und die nötigen Rücklagen für Reparaturen.

Mir hat es die Augen geöffnet, zwei Szenarien zu rechnen: optimistisch und konservativ.

Gerade beim Thema Immobilien kaufen wurde mir klar, dass ein Sicherheitspuffer wichtiger ist als ein maximaler Kaufpreis.

Seitdem plane ich deutlich vorsichtiger und fühle mich mit der Entscheidung wesentlich ruhiger.