Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die meist aus Titan oder Keramik bestehen und fest im Kieferknochen verankert werden. Auf diesem Implantat wird später dann eine Krone befestigt. Sie kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen und ein festsitzender Zahnersatz gewünscht ist.
Die Behandlung erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst wird das Implantat eingesetzt. Danach muss es einige Wochen bis Monate in den Kiefer einheilen, bevor der eigentliche Zahnersatz darauf befestigt wird. Wie lange das dauert, hängt unter anderem von der Knochenqualität und der individuellen Heilung ab.
Bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollterminen können Zahnimplantate viele Jahre, oft sogar mehrere Jahrzehnte halten. Entscheidend ist, dass sie gut gepflegt werden und das Zahnfleisch gesund bleibt.
Gegenüber einer Brücke haben Implantate den Vorteil, dass die benachbarten gesunden Zähne in der Regel nicht geschliffen werden müssen. Außerdem fühlen sie sich oft sehr natürlich an und bieten einen festen Halt. Im Vergleich zu herausnehmbaren Prothesen empfinden viele Patienten Implantate als deutlich komfortabler, weil sie nicht verrutschen und das Kaugefühl dem natürlicher Zähne sehr nahekommt.
Ich würde bei Implantaten außerdem einen
auf Implantologie spezialisierten Zahnarzt wählen. Gerade die genaue Planung, die Erfahrung beim Einsetzen und die Nachsorge spielen eine große Rolle für den langfristigen Erfolg. Ein erfahrener Implantologe kann auch besser beurteilen, ob genügend Kiefersubstanz vorhanden ist oder ob vorab ein Knochenaufbau sinnvoll wäre.