Auf die reine Quadratmeterzahl würde ich gar nicht zuerst schauen. Wichtiger wären mir die Stellen, an denen es eng oder unübersichtlich wird. Bei Bekannten war genau so ein schmaler Durchgang später das Problem. Der Mäher rangierte dort dauernd hin und her und kam trotzdem kaum durch. Die engste Stelle würde ich deshalb wirklich nachmessen. Nicht nur, ob er hineinpasst, sondern auch wieder herausfindet und zur Ladestation zurückkommt.
Bei der Steigung würde ich den Angaben im Prospekt ebenfalls nicht blind trauen. Was dort steht, klappt nicht automatisch an jeder Ecke des Gartens. Gerade am Rand fehlt manchmal der Platz zum Drehen, obwohl die Steigung an sich noch passen würde. Bei einem verwinkelten Garten wäre mir außerdem wichtig, dass sich einzelne Bereiche getrennt festlegen lassen. Beete und ausgesparte Flächen sollten einmal eingerichtet sein und dann auch so bleiben.
Kabellos klingt erst einmal bequemer. Nur deshalb würde ich mich aber nicht dafür entscheiden. Zwischen hohen Hecken kann der Empfang schon schwächeln, an einer Hauswand manchmal ebenfalls. Und ausgerechnet in den schmalen Wegen merkt man das dann. Das Begrenzungskabel zu verlegen ist lästig, in solchen Ecken kann die altmodischere Lösung am Ende trotzdem zuverlässiger sein. Auch die Hinderniserkennung würde ich nicht überschätzen. Einen Schlauch oder einen dickeren Ast würde ich vorher weiterhin vom Rasen holen.
Mehr als jedes Datenblatt sagt wahrscheinlich ein kurzer Test an der schwierigsten Stelle. Manche Händler bringen ein Gerät dafür sogar kurz vorbei. Nachfragen würde ich zumindest. Ersatzmesser und ein neuer Akku wären für mich noch ein ziemlich banaler, aber wichtiger Punkt. Die schönste App bringt wenig, wenn das Gerät später wochenlang auf eine Reparatur wartet. Nachts würde ich ihn ohnehin nicht fahren lassen. Wegen der Igel wäre mir das schlicht zu heikel.