Hallo,
bei körperlichen Ansätzen würde ich zuerst die allgemeinen Faktoren nennen: regelmäßiges Ausdauertraining, Krafttraining, Gewichtsreduktion bei Übergewicht und Beckenbodentraining können sich positiv auf Durchblutung, allgemeine Fitness und damit auch auf die Erektionsgesundheit auswirken. Gerade Beckenbodentraining wird häufig empfohlen, sollte aber idealerweise korrekt erlernt werden, zum Beispiel über Physiotherapie oder nach ärztlicher Beratung.
Wichtig finde ich aber, zwischen Erektionsverbesserung und mechanischen Hilfsmitteln zu unterscheiden. Ein Traktionssystem wie Penimaster ist eher ein medizinisches Hilfsmittel zur kontrollierten Dehnung und nicht direkt ein klassisches
Trainingsgerät zur Verbesserung der Erektion. Ob so etwas überhaupt sinnvoll ist, hängt stark vom Einzelfall ab und sollte mit einem Urologen besprochen werden.
Von Wunderversprechen, irgendwelchen extremen Übungen oder Geräten ohne klare medizinische Einordnung würde ich Abstand nehmen. Wenn es konkret um Erektionsprobleme geht, wäre aus meiner Sicht der erste Schritt eine urologische Abklärung, weil auch Durchblutung, Hormone, Medikamente, Stress oder andere gesundheitliche Faktoren eine Rolle spielen können.
Als realistische körperliche Ansätze würde ich daher eher auf Ausdauertraining, gesunden Lebensstil, Beckenbodentraining und gegebenenfalls Physiotherapie setzen. Spezielle Geräte wie Penimaster würde ich nur nach ärztlicher Rücksprache einordnen und nicht als Ersatz für eine medizinische Abklärung sehen.