Eine Seite, auf der wirklich alle Berechnungen zusammenkommen, ist mir bisher nicht begegnet. Bei Haus & Grund sind zumindest mehrere Rechner gebündelt. Darunter sind der Indexrechner und ein Rechner für die Aufteilung der CO₂-Kosten. Für Dinge, die während einer Vermietung auftauchen, wäre das vermutlich meine erste Station.
Geht es um einen Kauf oder die mögliche Rendite, lande ich zusätzlich meist bei Finanztip. Dort kann man etwa mit Mietrendite und Finanzierung rechnen. Tilgung und die Frage Mieten oder Kaufen sind ebenfalls dabei. Für den ersten groben Eindruck bringt mir das meist mehr als eine Tabelle, die ich schnell nebenbei zusammenbaue. Bei den Kaufnebenkosten habe ich allerdings schon gesehen, wie schnell sie untergehen. Dazu kommen Ausgaben, die sich nicht umlegen lassen, irgendwann eine Reparatur und vielleicht auch einmal ein Monat ohne Mieter. Bei einer meiner Rechnungen waren die laufenden Kosten deutlich zu niedrig angesetzt. Damit wirkte die Wohnung in der Rechnung viel besser, als sie eigentlich war.
Die Verbraucherzentrale hat ebenfalls einen eigenen Rechner für die CO₂-Kosten. ImmoScout24 zeigt daneben grobe Werte zur Mietrendite und zu Vergleichsmieten. Beim Mietpreis würde ich mich auf so einen Portalwert allein nicht verlassen. Den örtlichen Mietspiegel würde ich immer danebenlegen.
Am Ende braucht man je nach Rechnung ohnehin eine andere Seite. Bei wichtigeren Berechnungen gebe ich dieselben Werte manchmal noch in einen zweiten Rechner ein. Weichen die Ergebnisse deutlich voneinander ab, liegt es oft schon an einem Feld, das anders gemeint war. Manchmal steckt ein Betrag in einer anderen Position, manchmal fehlt die Abfrage einfach ganz.