Hallo,
ich spüle die Pfoten meines Hundes nach jedem Winterspaziergang mit warmem Wasser ab und fette die Ballen danach mit einem Balsam oder etwas Melkfett ein, und damit kommt er bei uns gut durch die Streusalzzeit. Helle Ballen wie bei Luna reagieren auf das Salz oft empfindlicher, vor allem wenn schon kleine Risse da sind, deshalb finde ich es sehr gut, dass du dich jetzt schon darum kümmerst. Das Abspülen hat außerdem den Vorteil, dass Luna beim Ablecken ihrer Pfoten kaum Salz aufnimmt, das sonst Mund und Magen reizen kann.
Ich wollte im letzten Winter genauer wissen, was Streusalz an den Pfoten eigentlich anrichtet, und habe unter
https://early-paws.de/glossar/streusalz/ viele Antworten auf meine Fragen bekommen. Der Unterschied zwischen Salz und abstumpfenden Streumitteln wie Splitt oder Sand war für mich neu, da Splitt und Sand das Eis lediglich griffiger machen, während Salz es schmilzt und an den Pfoten haften bleibt. Ich achte seitdem auch darauf, dass nach dem Spaziergang immer ein frisch gefüllter Wassernapf bereitsteht, und eine Vergiftung durch aufgenommenes Salz wird damit sehr unwahrscheinlich. Erbrechen in den Stunden nach dem Spaziergang, Schwäche oder Muskelzittern wären für mich ein Grund, sofort in der Tierarztpraxis anzurufen.
Ich streue vor unserem Haus seit dem letzten Winter nur noch Splitt mit dem Blauen Engel, der salzfrei ist und sich nach der Schneeschmelze zusammenfegen und beim nächsten Schneefall wiederverwenden lässt. Viele Gemeinden verbieten Streusalz für den privaten Winterdienst übrigens sogar, und ein kurzer Anruf beim Ordnungsamt verschafft dir Gewissheit für deinen Wohnort. Ich wünsche dir und Luna einen schönen ersten gemeinsamen Winter mit vielen Schneespaziergängen und gesunden Pfoten.
Herzliche Grüße